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Image-Sache – Erstellung eines korrekten Datenträgerabbilds

Sollen die Daten eines Speichermediums vervielfältigt werden, gibt es zwei Möglichkeiten, die einfache Datensicherung oder die Erstellung eines Image (Datenträgerabbild). Im Gegensatz zu einer einfachen Datensicherung enthält ein Image Informationen über die Dateisystemstruktur des Originalspeichermediums einschließlich des Startsektors MBR (Master Boot Record). Diese werden benötigt, wenn vom Speichermedium aus ein System gebootet wird. Doch wie erstellt man ein korrektes Image?


Die Daten eines Speichermediums wie eines Flash-Speichers lassen sich mittels Software einfach in eine Datei speichern. Diese wird Image oder Datenträgerabbild genannt und ist eine Eins-zu-eins-Kopie einer oder mehrerer Partitionen des eingesetzten Speichermediums. Betriebssystem, Programme und Daten werden einschließlich ihrer Position auf einem Datenträger gespeichert. Wird das Image vom Datenträger auf ein anderes Speichermedium kopiert, entsteht ein exaktes Abbild, Bit für Bit identisch mit dem Original.

Image oder einfache Datensicherung – wo liegen die Unterschiede?
Im Unterschied zu einer einfachen Datensicherung, in der nur die Verzeichnisse und Dateien eines Speichermediums kopiert werden, enthält ein Image Informationen über die Dateisystemstruktur des Originalspeichermediums einschließlich des Startsektors MBR (Master Boot Record). Dieser wird zwingend benötigt, damit sich ein System vom Speichermedium aus booten lässt. Zudem führt eine einfache Datensicherung zu Problemen, wenn Software enthalten ist, die Einträge im Registry benötigt. Durch eine einfache Datensicherung gehen die Einträge im Registry verloren, was zu Fehlfunktionen führen kann.

  • <p>Ein Syslogic Single Board Computer wird mit einem SSD- Speicher (Solid State Drive) bestückt, welcher die Anwendungssoftware enthält.</p>

    Ein Syslogic Single Board Computer wird mit einem SSD- Speicher (Solid State Drive) bestückt, welcher die Anwendungssoftware enthält.

Image-Erstellung bietet Sicherheit und Komfort
Durch die Erstellung eines Image lassen sich jede Menge Frust und Ärger ersparen. Wird ein Speichermedium wie ein Flash-Speicher ausgewechselt, sei es wegen eines Defekts mit Datenverlust oder wegen eines Speicher-Updates, bietet ein Image den bestmöglichen Komfort. 

Das Image lässt sich mit einem geeigneten Programm (siehe nachfolgendes White-Paper) vom Datenträger beliebig oft auf neue Speichermedien duplizieren. Danach ist das Betriebssystem ohne Anpassung sofort einsatzfähig. Auf dem Original-Speicher installierte Zusatz-Software inklusive Konfigurationen steht auf den neuen Speichermedien zur Verfügung.

Die Nachteile der einfachen Datensicherung
Gegenüber eines Image hat die einfache Datensicherung verschiedene Nachteile. So muss beim Wechsel des Speichers zuerst das komplette Betriebssystem inklusive Treiber und Zusatzsoftware erneut installiert werden. Erst dann können Benutzerdaten wiederhergestellt werden. Werden parallel mehrere Speicher ersetzt, führt das zu beträchtlichem Arbeitsaufwand. Zudem birgt die manuelle Wiederherstellung eines Speichers Risiken betreffend Systemkonsistenz – schnell schleicht sich ein Fehler ein, was bei der Übertragung eines Image ausgeschlossen werden kann.

Wie Schritt für Schritt ein korrektes Datenträgerabbild erstellt wird, entnehmen Sie dem Syslogic White-Paper.

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